broschuere sagiBroschüre kann als PDF heruntergeladen werden
Fotos, Reproduktionen, Gestaltung und Text: Alfred und Erika Zweifel
Geschichte der Sagi: Ernst Morf, Bruno Schwarz
Bearbeitung der vierten Auflage: Alfred und Erika Zweifel, Andreas Dübendorfer (Februar 1999)

 

  • Nach dem Aufruf zur freiwilligen Mitarbeit im Frondienst meldeten sich ca. 2 Dutzend Personen.
  • Als erste Arbeit musste das baufällige Gebäude gegen Einsturzgefahr gesichert werden. Beratung und Unterstützung erhielt die Gruppe durch Fachleute der Denkmalpflege sowie Spezialisten auf dem Gebiet der Restaurierung von Sägen und Mühlen.
  • Der verlandete Weiher wurde ausgebaggert und mit einer Lehmschicht abgedichtet. Eine 265 m lange Wasserleitung wurde von der ehemaligen Wasserfassung Birchwilerbach her neu erstellt..
  • Die Teile des neu erstellten Wasserrades werden in der als Werkstatt hergerichteten Dreschscheune horizontal vormontiert, verbohrt, wieder zusammengeschraubt und im Wasserradschacht endgültig montiert.
  • Übersetzungsgetriebe, Transmission und Vorgelege wurden revidiert. Sämtliche 351 Holzzähne der drei treibenden Zahnräder wurden erneuert (aus Hagebuchenholz).
  • 1978 wurde der neu erbaute Blockwagen auf die Schienen gesetzt.
  • 1979 wurde die Dreschscheune abgebrochen. Der Zulaufkanal zum Wasserrad und der Regulierschieber mussten neu erstellt werden. Am 1. Oktober wurde das neu erbaute Wasserrad erstmals in Betrieb gesetzt.
  • Am 27. Oktober 1979, nach 3 1/2 Jahren und über 7'000 Stunden Frondienst, wurde die restaurierte Sagi eingeweiht.
  • Heute sorgen Sager unter der Leitung eines Obmannes für Unterhalt und Betrieb der Sagi.
  • Die Genossenschaft „Gesellschaft pro Sagi" (heute über 300 Mitglieder) hat den Betrieb selbsttragend zu führen und ist daher auf Mitgliederbeiträge und Spenden sowie auf den Erlös aus Vorführungen und Sägearbeiten angewiesen.

Die Restaurierung der Sagi von Bassersdorf wurde ausführlich dokumentiert und beschrieben. Die Broschüre kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

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